Etwa 700 km nördlich der Hauptstadt Bangkok stellt die Provinzhauptstadt Chiang Mai das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum im thailändischen Norden dar. Die Einwohnerzahl beträgt nach offiziellen Angaben 237.000 Einwohner, da Zuwanderer jedoch nicht offiziell registriert werden und Chiang Mai in den vergangenen Jahrzehnten ein deutlich positives Wanderungssaldo aufwies, ist eine Einwohnerzahl von 350.000 bis 400.000 wohl als realistischer zu betrachten.

Chiang Mai lässt sich ins Deutsche mit „Neustadt“ übersetzen, gegründet wurde die „neue Stadt“ jedoch bereits im Jahr 1296 und ist damit bereits über 700 Jahre alt. Ein Zeitzeuge der Stadtgründung ist die älteste der weit über 200 Tempelanlagen Wat (Tempel) Chiang Man aus dem Jahre 1297.

Auf Grund der landschaftlichen Vielfältigkeit und der allgemeinen Attraktivität der Stadt wird Chiang Mai auch „die Rose des Nordens“ genannt. Insgesamt sind im Stadtgebiet mehr als 200 buddhistische Tempel zu finden.

Ein spezieller Tempel ist der Wat Doi Suthep, der in den Bergen 15 km westlich der Stadt liegt und einen beeindruckenden Ausblick über das gesamte Tal, in dem Chiang Mai liegt, bietet. Vor allem in den Nachmittagsstunden, wenn die Temperaturen in der Stadt steigen, besteht die Möglichkeit sich dort auf 1.070 Höhenmetern etwas abzukühlen.

Der Maenam (Fluss) Ping ist einer der größten Flüsse Nordthailands und fließt direkt durch das Stadtzentrum. An seinem Ufer finden sich einige Bars, Cafés und Restaurants, die gerade in den Abendstunden wegen ihrer dezenten Livemusik zu empfehlen sind. Eine Empfehlung sind auch die Märkte, vor allem der Sonntagsmarkt in Chiang Mai.

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